Tuvia Rübner Werkausgabe

Granatapfel
Rauchvögel
Wüstenginster
Zypressenlicht
Wer hält diese Eile aus
Spätes Lob der Schönheit
Lichtschatten

Stein will fließen

Ein langes kurzes Leben Von Preßburg nach Merchavia
 

 
Tuvia Rübner
Lichtschatten

Gedichte
102 S., geb., 2011
ISBN 978-3-89086-482-2 ISBN 3890864821
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Tuvia (zu deutsch Tobias) Rübner, 1924 in Bratislava-Pressburg geboren, die Muttersprache deutsch, entkam als einziger seiner Familie im letzten Augenblick dem Meuchelmassen- und Raubmord ins damalige Palästina, das heutige Israel. «Es ist Zufall, dass ich lebe», sagt er. Und dennoch schreibt er 12 Jahre lang deutsche Gedichte in einer Sprache, die er nicht mehr spricht, bis er 1953 völlig ins Hebräische hinüberwechselt (hie und da noch ein deutsches Gedicht, ins Hebräische übersetzt) und schließlich den Israelpreis, die höchste Auszeichnung, erhält. Von der Kritik wird er zu den erstrangigen europäischen Nachkriegsdichtern gezählt.

In Deutschland, wo er Mitglied der Darmstädter und Mainzer Akademien ist, bekam er 1999 den Jeanette-Schocken-Preis («gegen Unrecht und Gewalt, gegen Hass und Intoleranz»), den vor ihm unter anderem Louis Begley und Imre Kertész erhielten, sowie den Paul-Celan-Preis für seine Übersetzung von Agnons Roman «Shira».

Sein dichterisches Formgefühl verhindert dabei jede Beliebigkeit. Bemerkenswert ist auch, dass er kein Selbstmitleid, keine Wehleidigkeit kennt und dass er vieles nur andeutet – kein Wort zu viel. Es schimmert Trauer durch, tiefer Schmerz um den menschlichen Verlust. Dem gegenüber steht ein leichter Ton in dem Beschreibenden des Lebens in seinen Gedichten. Die Gegenwart blendet Tuvia Rübner keineswegs aus.

«Lichtschatten» ist ein Buch voll von Paradoxen, aber je älter Rübner wird, desto leichter und klarer, ja selbst heiterer werden seine Verse: als wäre das Gedicht selbst ein Ausweg aus der auswegslosen Symmetrie des Paradoxes.

 

 

 

טוביה ריבנר
Tuvia Rübner
Spätes Lob der Schönheit

Gedichte יופי מאוחר
Nachwort Konstantin Kaiser
10 Abb., 80 S., geb., 2010
ISBN 978-3-89086-511-9 ISBN 3890865119
€ 18,-   beim Verlag bestellen
€ 18,-   im Buchhandel bestellen
 
 

Rezension DIE WELT
Rezension Süddeutsche Zeitung

Tuvia Rübner wurde 1924 in Preßburg (Bratislava) geboren. Seine Muttersprache ist Deutsch, Slowakisch lernte er privat. 1938 Ausschluß vom Schulunterricht wegen seiner jüdischen Herkunft. 1941 gelangte er als einziger seiner Familie mit dem letzten Flüchtlingstransport aus der Slowakei nach Palästina. Schrieb zunächst deutsch, seit 1950 hebräisch, seit einigen Jahren wieder deutsch.

 

 

 

טוביה ריבנר
Tuvia Rübner
Wer hält diese Eile aus

Gedichte
92 S., geb., 2007
ISBN 978-3-89086-560-7 ISBN 3890865607
€ 20,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

Tuvia Rübner wurde 1924 in Preßburg (Bratislava) geboren. Seine Muttersprache ist Deutsch, Slowakisch lernte er privat. 1938 Ausschluß vom Schulunterricht wegen seiner jüdischen Herkunft. 1941 gelangte er als einziger seiner Familie mit dem letzten Flüchtlingstransport aus der Slowakei nach Palästina. Schrieb zunächst deutsch, seit 1950 hebräisch, seit einigen Jahren wieder deutsch.

 

 

 

טוביה ריבנר
Tuvia Rübner
Ein langes kurzes Leben
Von Preßburg nach Merchavia

Biographische Erinnerungen
192 S., geb., 2004
ISBN 978-3-89086-664-2 ISBN 3890866646
€ 25,-   beim Verlag bestellen
 
 

Rezension Die Presse

zum 80. Geburtstag

Textauszug

Tuvia Rübner wurde 1924 in Preßburg (Bratislava) geboren. Seine Muttersprache ist Deutsch, Slowakisch lernte er privat. 1938 Ausschluß vom Schulunterricht wegen seiner jüdischen Herkunft. 1941 gelangte er als einziger seiner Familie mit dem letzten Flüchtlingstransport aus der Slowakei nach Palästina. Schrieb zunächst Deutsch, seit 1950 Hebräisch.

 

 

טוביה ריבנר
Tuvia Rübner
Zypressenlicht

Ausgewählte Gedichte II (1957–1999)
96 S., geb., 2000
ISBN 978-3-89086-753-3 ISBN 3890867537
€ 18,-   beim Verlag bestellen
 
 

Rezension Die Horen

zum 80. Geburtstag

Die hebräische Literatur ist etwa 3000 Jahre alt. In ihrer Sprache verbinden sich biblische Tradition mit umgangssprachlichen Formen der Gegenwart. Die Überlieferung der Psalmen, des Hohenliedes und die hebräische Lyrik des Mittelalters in Spanien und Italien finden in dieser Literatur ihren Niederschlag ebenso wie die Aufklärungsliteratur des 18. und 19. Jahrhunderts und die Poesie und Prosa der Einwanderer aus den europäischen Ländern zu Beginn dieses Jahrhunderts. Je älter das hebräische Wort, um so reicher seine Bedeutungen und Konotationen.

Dieses Spannungsfeld prägt die Poesie Rübners. Worte und Sätze aus Bibel, Gebet und rabbinischer Literatur, die, eingefaßt in heutigen Sprachgebrauch, das Vielschichtige ihrer Bedeutung nicht unmittelbar erkennen lassen, sind für ihn charakteristisch. Tuvia Rübner baut seine Verse Wort für Wort. Das Wort wird hochgehoben, wie ein Stein ins Licht gehalten, geprüft und eingefaßt. Im Zusammenklang seiner Worte ergibt sich eine eigene lyrische Komposition, die frei von Konventionen des Reims und der Metrik ist. Rübners Gedichte sind absichtslos modern, obwohl er sie aus biblischer, archaischer Sprache entstehen läßt.

Tuvia Rübner wurde 1924 in Preßburg (Bratislava) geboren. Seine Muttersprache ist Deutsch, Slowakisch lernte er privat. 1938 Ausschluß vom Schulunterricht wegen seiner jüdischen Herkunft. 1941 gelangte er als einziger seiner Familie mit dem letzten Flüchtlingstransport aus der Slowakei nach Palästina. Schrieb zunächst Deutsch, seit 1950 Hebräisch.

 

טוביה ריבנר
Tuvia Rübner
Stein will fließen

Ausgewählte Gedichte
(Lyrik-Taschenbuch Nr. 5)
92 S., brosch., 1999
ISBN 978-3-89086-791-5 ISBN 389086791X
€ 15,-   beim Verlag bestellen
 
 

 
 

טוביה ריבנר
Tuvia Rübner
Granatapfel

Frühe Gedichte
64 S., geb., 1995
ISBN 978-3-89086-855-4 ISBN 389086855X
€ 18,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

 

 

 

טוביה ריבנר
Tuvia Rübner
Rauchvögel

Ausgewählte Gedichte I (1957–1997)
64 S., geb., 1998
ISBN 978-3-89086-835-6 ISBN 3890868355
€ 18,-   beim Verlag bestellen
 
 

 

 

 

 

טוביה ריבנר
Tuvia Rübner
Wüstenginster

Gedichte רותם
Herausgegeben und übersetzt von Efrat Gal-Ed und Christoph Meckel
81 S., geb., 1990
ISBN 978-3-89086-786-1 ISBN 3890867863
€ 18,-   beim Verlag bestellen
ISBN 3-492-02426-2 ISBN 3492024262 
 

zum 80. Geburtstag

 

 

 

 

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